Schueler Erfahrungsberichte unserer Schüler und Schülerinnen


Lehrer Erfahrungsberichte der Ori-Lehrer




Schüler


Telefon-Interview mit Lydia Bauer, geb. Lierzer, am 26.08.2011

(Interviewerin: Sigrid F. Taubenberger)

„Es hat sich in diesen zwei Jahren mein Selbstbewusstsein sehr gestärkt.“

1. Welche Grundschule besuchten Sie vor der Orientierungsstufe (Ori)?

Ich besuchte die Grundschule am Maria-Hilf-Platz. Mit dem Notendurchschnitt von 2,33 im Übertrittsgutachten erschien es nicht sicher, ob das Gymnasium die richtige Schulart für mich wäre. Es bot sich daher die Orientierungsstufe in Neuperlach an.

2. Wann besuchten Sie die Ori? Können Sie sich noch an den Besuch der Leistungskurse erinnern?

1992 – 1994. In Mathematik und in Englisch besuchte ich durchgehend den A-Kurs.

3. Welche Schule bzw. Schulen besuchten Sie nach der Ori?

2001 legte ich am Theodolindengymnasium mit einem Durchschnitt von 2,5 das Abitur ab.

4. Welche Ausbildung bzw. welchen Beruf strebten Sie danach an?

Nach dem Abitur machte ich eine zweijährige Lehre als Patentanwaltsfachangestellte. Jetzt bin ich in einer Patentanwaltskanzlei als Abteilungsleiterin mit 8 Mitarbeitern/innen tätig.

5. Wie beurteilen Sie rückblickend Ihren Besuch der Ori?

Ich bin froh, dass ich die Orientierungsstufe besuchen konnte. Es hat sich in diesen zwei Jahren mein Selbstbewusstsein sehr gestärkt. Außerdem hat sich herausgestellt, dass die Orientierungsstufe die richtige Entscheidungshilfe für den Besuch des Gymnasiums war.

Gez. Lydia Bauer



Simon Soukup: Die Lehrkräfte haben stets an den Erfolg der Schüler geglaubt und sie hierbei unterstützt

„Die Lehrkräfte haben stets an den Erfolg der Schüler geglaubt und sie hierbei unterstützt.“

Schulbildung

1992 – 1996 Besuch der Grundschule an der Kafkastraße
1996 – 1998 Besuch der Städtischen Schulartunabhängigen Orientierungsstufe in München
1998 – 2005 Besuch des Städtischen Werner-von-Siemens Gymnasiums in München

Studium

2005 - 2011 Studium der Politischen Wissenschaft, des Öffentlichen Rechts/Völkerrechts und Neuerer Geschichte auf Magister Artium (Abschluss magna cum laude) an der Ludwig-Maximilians-Universität München

Beruf

Seit Feb. 2011 Büroleiter und Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Landtagsabgeordneten Markus Blume, MdL

Sonstiges

Mitglied des Bezirksausschusses Ramersdorf-Perlach der LH München, Stv. Vorsitzender des Ausschusses für Umwelt, Klima, Grünplanung und Gesundheit
Kreisgeschäftsführer der CSU München-Ost
Vorstandsmitglied des Kulturkreises Ramersdorf-Perlach

Zur Frage „Wie beurteilen Sie rückblickend die Orientierungsstufe?“:

Die Orientierungsstufe betrachte ich rückblickend als den größten persönlichen Gewinn meines schulischen Werdegangs, die den Grundstein für mein Abitur, mein späteres Studium und meinen heutigen Erfolg erst ermöglicht hat. In einer Zeit, als das Schulsystem nach der vierten Klasse nur die Wahl zwischen Gymnasium und Hauptschule übrig ließ, bot mir die Ori die Chance und die Zeit an, an mir zu arbeiten und mir dadurch den Übertritt auf das Gymnasium doch noch zu ermöglichen. Ohne die Gelegenheit, die die Orientierungsstufe jungen Schülern bot, sich mehr Zeit für die persönliche Entwicklung zu nehmen und sie nach ihren Fähigkeiten und Talenten zu fördern, wäre der Weg, einen möglichst hohen Schulabschluss zu erhalten, wesentlich steiniger gewesen. Genauso gerne erinnere ich mich aber auch an die vielen Lehrkräfte zurück, die stets an den Erfolg der Schüler geglaubt und sie hierbei tatkräftig unterstützt haben. Daher bin ich der Ori persönlich zu tiefem Dank verpflichtet und hoffe, dass sie auch in Zukunft noch vielen anderen jungen Menschen die Wege eröffnet, die sie mir eröffnet hat.

Gez. Simon Soukoup
September 2011



Tobias Knaier: Ich entwickelte den Ehrgeiz, die Gymnasialeignung anzustreben

Nach meiner Zeit im Kindergarten wurde ich 1994 mit gerade noch 6 Jahren in die Maria-Montesori-Schule im Olympiapark eingeschult. Als Abgänger dieser Schule musste ich 1998, um meine Gymnasialeignung unter Beweis zu stellen, einen Einschulungstest schreiben. Als einem von zwei Schülern meiner Klasse gelang mir der direkte Übertritt aufs Gymnasium nicht, und meine Mutter stand vor der schwierigen Frage, ob ich auf die Hauptschule oder die Orientierungsstufe gehen sollte. Sie entschied sich für die Orientierungsstufe, und ich erreichte dort meine Gymnasialeignung. Trotzdem wiederholte ich, auf Grund meiner damaligen Reife, auf dem Willi-Graf-Gymnasium die 6. Klasse und erlangte 2008 mein Abitur mit 2,2.

Nach dem Zivildienst begann ich im Wintersemester 2009 auf der TU München Maschinenwesen zu studieren. Aktuell stehe ich also in der Mitte des 4. Semesters eines Bachelor-Studienganges.

Es fällt mir jetzt schwer abzuschätzen welche Elemente der Orientierungsstufe mir besonders weiter geholfen haben. Doch allein dem Privileg, sie besucht zu haben, verdanke ich meinen Erfolg im weiteren Werdegang. Erst in der A-,B-,C-Kursphase entwickelte ich den Ehrgeiz, die Gymnasialeignung anzustreben. lch bin mir sicher, der Weg zur Allg. Hochschulreife wäre sonst zu steinig für mich gewesen, um ihn so erfolgreich wie heute zu beenden. Auch wenn ich keinen direkten Kontakt mehr zu meinen damaligen Mitschülern habe, erinnere ich mich, dass von fünf Ex-Orientierungsstuflern, die mit mir auf dem WGG waren, vier ohne "Zwischenstopps" mit mir das Abitur schrieben.

Gez. Tobias Knaier
November 2011



Telefon-Interview mit Marion S. am 15.08.2011

(Interviewerin: Sigrid F. Taubenberger)

1. Welche Grundschule besuchten Sie vor der Orientierungsstufe?

Ich besuchte die Grundschule am Maria-Hilf-Platz. In meinem Übertrittszeugnis nach der 4. Klasse erreichte ich den Notendurchschnitt 2,33. Da meine Freundin nicht die Eignung für das Gymnasium erreichte, wir aber beisammen bleiben wollten, besuchten wir gemeinsam die Orientierungsstufe.

2. Wann besuchten Sie die Orientierungsstufe?

Von 1993 – 1995. Ich konnte in beiden Schuljahren sowohl in Englisch als auch in Mathematik jeweils den A-Kurs besuchen. Ich erinnere mich heute noch sehr gerne daran, dass ich mit jedem Zeugnis Klassen- bzw. Schulbeste wurde. Die Bücher, die ich als Anerkennung von der Schulleiterin erhielt, halte ich bis heute in Ehren.

3. Welche Schule besuchten Sie nach der Orientierungsstufe?

Das Abitur legte ich 2002 im Edith-Stein-Gymnasium mit einem Durchschnitt von 2,4 ab.

4. Welche Ausbildung haben Sie abgeschlossen? Welchen Beruf üben Sie zur Zeit aus?

Zunächst ging ich als Au-pair-Mädchen nach Paris. 2003 begann ich mit dem Soziologie-Studium, das ich 2008 mit der Note 1,27 abgeschlossen habe. Damit war ich unter den 10 Jahrgangsbesten. Nebenbei schloss ich eine Rettungssanitäter-Ausbildung ab. Seit Januar 2011 bin ich in der Pharma-Markt-Forschung als Leiterin in einem Junior-Projekt tätig.

5. Wie beurteilen Sie rückblickend Ihren Besuch der Orientierungsstufe?

Ich bin froh, dass ich die Möglichkeit gehabt habe, die Orientierungsstufe zu besuchen. Übrigens bin ich mit der Freundin, mit der ich an die Orientierungsstufe gegangen bin und nicht gleich aufs Gymnasium, immer noch befreundet. Ich denke gerne an die Orientierungsstufe, weil ich an ihr auch die erfolgreichste Schulzeit erlebt habe.

Gez. Marion S.



Telefon-Interview mit Karin Klein am 11.09.2011

(Interviewerin: Sigrid F. Taubenberger)

1. Welche Grundschule besuchten Sie vor der Orientierungsstufe (Ori)?

Ich besuchte die Grundschule an der Forellenstraße und erhielt im Übertrittszeugnis in der 4. Klasse den Notendurchschnitt von 3,66.

2. Wann besuchten Sie die Ori? Können Sie sich noch an den Besuch der Leistungskurse erinnern?

1999 bis 2001.
In Englisch besuchte ich in der 5. und 6. Jahrgangsstufe jeweils den B-Kurs, in Mathematik zuerst den B- und dann den A-Kurs.

3. Welche Schule bzw. Schulen besuchten Sie nach der Ori?

Nach der Orientierungsstufe besuchte ich die Wilhelm-Busch-Realschule in München-Neuperlach.

4. Welche Ausbildung bzw. welchen Beruf streben Sie an?

Nach 2 Jahren Fachoberschule machte ich in 2 ½ Jahren bei MAHAG die Ausbildung als Automobilkauffrau. Die Firma übernahm mich im Februar 2010 fest.
Seit 1. 8. 2011 arbeite ich als Automobilkauffrau-Serviceassistentin bei BMW in Starnberg, was ich als Aufstieg betrachte.

5. Wie beurteilen Sie rückblickend Ihren Besuch der Ori?

Sehr positiv. Ich empfand die Ori als Auffangbecken, wo ich aufgebaut wurde und die Motivation zum Lernen erhielt. Wichtig für mich war das schöne Musikangebot und die sozialen Kontakte zu Schülern und Lehrern.
Ein besonderes Erlebnis für mich war, dass ich in Mathematik im Unterschied zur Grundschulzeit Erfolgserlebnisse verbuchen konnte. Außerdem wurde mein Selbstbewusstsein durch die Wahl zur Klassensprecherin sehr gestärkt.

Gez. Karin Klein



Lebenslauf Marion Leibhammer

In diesem Text möchte ich meinen schulischen und beruflichen Werdgang darlegen und erklären, welche Entwicklungsmöglichkeit mir die Orientierungsstufe eröffnet hat und wie mir diese Schulform den Übertritt auf das Gymnasium ermöglichte.


Von 1988 bis 1992 besuchte ich die Grundschule an der Plinganserstraße. Obwohl meine Leistungen in allen übrigen Fächern recht gut waren, zeigte sich eine Schwäche in Mathematik, wegen der mein Übertritt auf das Gymnasium nach der vierten Klasse nicht ganz sicher war. Lehrer und Eltern überlegten, welche weiterführende Schule die richtige Wahl sei. Über den Härtefallantrag erhielt ich einen Platz auf der Orientierungsstufe, die ich fortan mit meiner Schulfreundin Gabriele Hüttner besuchte, die wiederum einen Platz im Zufallsverfahren erhalten hatte.


Wir kamen in die Klasse 5.7. des Jahrgangs 1992-1994 und fuhren täglich gemeinsam mit der U-Bahn von Sendling nach Neuperlach. Ich stieg nach einem halben Jahr in Englisch und Deutsch in den A-Kurs auf. Schwieriger war es im Fach Mathematik. Durch die Förderung in Nachmittagskursen (Stützunterricht) und den Zuspruch der Lehrer konnte ich aber auch hier im letzten Halbjahr der 6. Klasse den A-Kurs besuchen. Zwar hatte ich dort noch immer die Note 4, der Übertritt auf das Gymnasium wurde aber von allen befürwortet.


1994 wechselte ich in die 7. Klasse des wirtschaftswissenschaftlichen Zweiges des Theresia-Gerhardinger-Gymnasiums am Anger (früheres Anger-Gymnasium der Armen Schulschwestern), damals geführt von der Direktorin Schwester Mathäa. Auch weiterhin bereitete mir das Fach Mathematik und auch naturwissenschaftliche Fächer wie Physik oder Chemie Schwierigkeiten. Der Lernaufwand für diese Fächer war im Vergleich zu allen übrigen am größten, doch leider konnte ich mich im Fach Mathematik einfach nicht signifikant verbessern. Ausgleichen konnte ich dies in allen Stufen mit den übrigen Fächern. Insbesondere in Deutsch hatte ich stets sehr gute Noten. 2001 absolvierte ich in den Leistungskursen Deutsch und Englisch mit über 100 anderen Schülerinnen des Jahrgangs 2001 das Abitur.


Ich entschied mich zunächst für eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich und wählte den Ausbildungsberuf der Versicherungskauffrau bei der Allianz Versicherungs AG, um die Strukturen, Aufgaben und die Arbeitsabläufe in einem großen Unternehmen kennenzulernen. Bereits während meiner Ausbildung wurde mir klar, dass ich noch ein Studium in dem Bereich absolvieren möchte, in dem meine Stärken liegen: Literatur und Sprachen. Meine Wahl fiel auf ein Magister-Studium an der LMU München im Hauptfach Germanistik mit den Nebenfächern Romanistik und Pädagogik.


Nach Abschluss meiner Ausbildung wurde ich von der Allianz Versicherungs AG in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen und war noch einige Monate in Vollzeit tätig, bevor ich ab Beginn meines Studiums an der LMU ab Oktober 2004 auf eine Teilzeitstelle wechselte. Während meines gesamten Magister-Studiums an der LMU arbeitete ich an zwei Tagen insgesamt 19 Stunden pro Woche, die übrigen drei Tage war ich an der LMU. Im September 2007 wechselte ich in die Personalabteilung der Allianz Global Corporate & Specialty AG.


Nach Abschluss meines Magisterstudiums im Juli 2010 wurde ich nahtlos in ein Vollzeit-Arbeitsverhältnis übernommen. Seit Mitte Juni 2011 bin ich als Personalreferentin für die Allianz Investment Management SE tätig.


Die Orientierungsstufe hat mir die Zeit gegeben, die ich für die richtige Schulwahl benötigt habe. Durch das Kurssystem mit den verschiedenen Levels A, B und C hatte ich Gelegenheit zu erproben, welche Schulform die geeignete für mich ist. Der gezielte Nachmittagsunterricht ermöglichte eine langsame Wiederholung, gemeinsames Üben und somit eine Leistungsverbesserung im Fach Mathematik.


Das große musikalische Angebot der Schule trug dazu bei, dass dort eine fröhliche und entspannte Atmosphäre herrschte, in der man gut lernen konnte. Das gemeinsame Musizieren mit Chor und Orchester und das Üben am Nachmittag bildete einen Rahmen, der auch Freizeit an der Schule ermöglichte. Ich war sehr gerne an dieser Schule und habe von der Zeit dort und der Förderung durch das einzigartige Konzept sowie die Lehrer sehr profitiert.



Gez. Marion Leibhammer, 12. Juli 2011




Carmen Batziolas: Über die Orientierungsstufe zu einer Firma für Vermögensanlage

Carmen Batziolas, geb. 1. September 1967
Orientierungsstufe Schuljahr 78/79 und 79/80, 5. und 6. Klasse
Werner-von-Siemens-Gymnasium, Abitur 1987
Studium der Byzantinistik 1987 – 1989, dann Umorientierung:
1989 – 1995 Studium Kommunikationswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit Nebenfächern Politologie und Werbepsychologie
Akademischer Abschluß mit dem Titel MA (Magister Artium)
Seit Studienabschluß berufliche Tätigkeit bei der H.C.M. (Hypo Capital Managment), einer Firma für Vermögens-anlage etc.;
Dort u.a. für die optische Gestaltung diverser Printer-zeugnisse der H.C.M. verantwortlich;
Darüber hinaus Betreuung der internen EDV-Anlage und maßgebliche Beteiligung an dem Erscheinungsbild der H.C.M. im Internet.

Carmen Batziolas, ehemalige Schülerin, April 1998





Lehrer


Jutta Kirmayer: Neue Erfahrungen auf dem Planeten „Ori“

Wir sind die „Aliens“ der Orientierungsstufe, „Kirm“ und „Scho“ (für diejenigen, die mit dem Begriff Alien nicht vertraut sind: Wir sind Lehrerinnen vom Planeten „Gym“, die für zwei erkrankte Englisch-Kolleginnen eingesprungen sind).
Als wir im Februar den Auftrag erhielten, an der Orientierungsstufe zu unterrichten, überraschte uns dies: Gibt es denn in Bayern eine Orientierungsstufe?
Alles was wir wußten, war, daß dort „irgendwie in Kursen unterrichtet wird“. In Kursen? Wir kannten eigentlich nur Grund- und Leistungskurse aus der gymnasialen Oberstufe.
Wo waren wir hingeraten?
Die nächste Überraschung wartete beim ersten Blick auf den Stundenplan: Team-Arbeit ist hier Pflicht. Wie bitte? Lehrer/innen, die im Team arbeiten? Bei aller Kollegialität, aber Lehrer/innen sind doch von Natur aus Einzelkämpfer. Nun denn.....
Die erste Teamstunde war tatsächlich verwirrend: Da wurde von A-, B- und C-Kursen sowie von C-Lift-, Stütz- und Förderkursen gesprochen; ganz zu schweigen von „Eignungen“. Ist eine C2 gleich B4 oder A4 oder doch umgekehrt??
Was ist zum Beispiel ein C-Kurs? Darin sitzen Kinder, die im ersten Halbjahr der 5. Klasse schlechte Noten in Englisch hatten und deren Wissen deswegen als Hauptschulniveau eingestuft worden war. Welch ein Jubel, als genau diese Kinder bei der ersten C-Kurs-Schulaufgabe plötzlich bessere Noten, ja sogar Einser, bekamen, weil die Schulaufgabe eben ihrem Können entsprach. Und die mit den ganz guten Noten haben im nächsten Jahr sogar die Chance, in einen B-Kurs aufzusteigen. Toll!
Für Alien „Scho“ war es anfangs gar nicht so einfach, sich auf das C-Kurs-Niveau der 6. Klasse einzustellen.
Für die Ohren der Schüler/innen sprach sie so viel Englisch, daß ihnen die Fremdsprache noch fremder vorkam. Dabei müssen Sie wissen, daß „Scho“ eine frisch gebackene junge Lehrerin ist – der Einsatz auf dem Planeten „Ori“ ist ihr erster nach der Lehrerausbil-dung. Um so mehr freut sie sich, daß hier schülerzen-trierter Unterricht, Partner- und Gruppenarbeit eine Selbstverständlichkeit sind. Endlich kann sie ihre pädagogischen Kenntnisse in die Tat umsetzen, gerade in den C-Kursen.
Wenn wir demnächst den einzigartigen Planeten „Ori“ verlassen, werden wir viele neue, positive Erfahrungen mitnehmen. Die zwei wichtigsten sind wohl die Zusammenarbeit im Team und die differenzierte Förderung der Kinder in unserem Fach Englisch. Und wir fühlen uns im Kreise dieses herzlichen Kollegiums gar nicht mehr als „Aliens“.

Jutta Kirmayer